Strategische Regionalentwicklung
RegioStrat.
24 Regionen. Unterschiedliche Herausforderungen. Ein gemeinsamer Lernprozess.
SPRINT begleitet 24 Förderregionen bei der Erarbeitung strategischer Regionalentwicklungskonzepte, organisiert Vernetzung und Wissenstransfer und berät zu Fördermitteln. Erfahrungen aus der Umsetzung werden ausgewertet und für die Weiterentwicklung des Förderprogramms aufbereitet.
- AUFTRAGGEBER
- BMWSB / BBSR
- ZEITRAUM
- 2026–2028
- UNSERE ROLLE
- Transferstelle / strategische Programmbegleitung
24 Regionen.
Ein gemeinsamer
Lernprozess.
in ganz Deutschland.

Die Ausgangslage
Regionale Herausforderungen treten nicht überall gleich auf. Demografischer Wandel, wirtschaftliche Transformation, Klimaanpassung oder Fragen der Daseinsvorsorge treffen auf unterschiedliche räumliche Voraussetzungen, Akteursstrukturen und Entwicklungspotenziale.
Mit „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ unterstützt der Bund Regionen dabei, diese Herausforderungen im Rahmen eines Strategischen Regionalentwicklungskonzepts zu bearbeiten, Regionalplanung und Regionalentwicklung stärker miteinander zu verzahnen und daraus konkrete Maßnahmen und Projekte abzuleiten.1

Einen Rahmen schaffen, ohne den Weg vorzugeben.
Was in einer Region funktioniert, muss in einer anderen noch lange nicht die richtige Lösung sein. Strategische Regionalentwicklung braucht deshalb beides: einen verlässlichen Rahmen und den Freiraum, Lösungen aus den jeweiligen regionalen Bedingungen heraus zu entwickeln.
Für die Transferstelle bedeutet das: nicht Blaupausen zu liefern, sondern die Regionen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden. Bottom-up und Top-down werden dabei nicht als Gegensätze verstanden – entscheidend ist ihr Zusammenspiel.2
Begleiten. Vermitteln. Vernetzen.
SPRINT übernimmt gemeinsam mit seinen Partnern eine intermediäre Rolle zwischen den Förderregionen und dem Bund. Wir begleiten die Regionen individuell bei strategischen, methodischen und organisatorischen Fragen und bringen gleichzeitig Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze aus den Regionen zusammen.3
Transferwerkstätten, Peer-Learning-Formate und weitere Austauschformate machen dieses Wissen für andere Regionen nutzbar. Gleichzeitig fließen die Erfahrungen aus der Umsetzung zurück an BMWSB und BBSR und schaffen damit eine Grundlage für die fachliche Weiterentwicklung des Förderprogramms.
Was wir konkret tun
- Begleiten. Wir stehen den Förderregionen kontinuierlich zur Seite – digital und vor Ort, fachlich und prozessbezogen.
- Vernetzen. Wir schaffen Räume für Peer Learning, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen zwischen den Regionen.
- Qualifizieren. Wir vermitteln Wissen und beraten unter anderem bei der Fördermittelakquise und Umsetzung prioritärer Maßnahmen.
- Vermitteln. Wir bringen Perspektiven und Erfahrungen der Regionen mit den Anforderungen und Interessen der Bundesebene zusammen.
- Reflektieren. Wir werten Erfahrungen systematisch aus und machen sie für die Weiterentwicklung des Förderprogramms nutzbar.
- Kommunizieren. Wir bereiten Erkenntnisse und Ergebnisse für den Transfer und die Fachöffentlichkeit auf.
Eine Strategie für jede Region. Ein Netzwerk für alle.
Am Ende verfügt jede Förderregion über ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept – als Grundlage, um Prioritäten zu setzen, Maßnahmen zu entwickeln, Fördermittel zu akquirieren und das Handeln unterschiedlicher Akteure aufeinander abzustimmen.
Doch RegioStrat soll mehr hinterlassen als einzelne Strategien. Über den Austausch der Förderregionen entsteht ein deutschlandweites Netzwerk, in dem Erfahrungen geteilt, voneinander gelernt und neue Impulse für strategische Regionalentwicklung entwickelt werden.
Anmerkungen & Fußnoten 01 — 03
- [1]Was ist ein SREK? Ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept verbindet langfristige Entwicklungsziele einer Region mit konkreten Handlungsfeldern, Maßnahmen und Projekten. Im RegioStrat-Ansatz soll dabei insbesondere die Verbindung von Regionalplanung und Regionalentwicklung gestärkt werden.
- [2]Bottom-up trifft Top-down. Regionalentwicklung braucht beides: politische und förderpolitische Rahmenbedingungen – und Handlungsspielräume für die Menschen und Institutionen vor Ort. Entscheidend ist nicht entweder/oder, sondern wie beide Ebenen zusammenspielen.
- [3]Was heißt intermediär? Die Transferstelle bewegt sich zwischen Bund und Regionen. Sie übersetzt Anforderungen, bringt Erfahrungen und Bedarfe zusammen und sorgt dafür, dass Wissen in beide Richtungen fließt.