erster Workshop zur Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Aidlingen

Am Freitag, den 12.5.2017 startete die Kommune Aidlingen als erste der 6 Modellkommunen des Pilotvorhabens “Kommunen als Initiatoren entwicklungspolitischer Bildungsarbeit” in die Planung Ihres Bildungsangebotes. 11 Vertreterinnen und Vertreter Kommunaler Einrichtungen und privater Organisationen vom Asylkreis über den Heimatgeschichtsverein bis hin zur Werkrealschule setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, an wen sich ein Entwicklungspolitisches Bildungsangebot mit welcher inhaltlichen Ausrichtung richten könnte. Ausgangspunkt für die intensive Diskussion und Gruppenarbeit war eine Auseinandersetzung mit den Besonderheiten von Aidlingen. Schnell war klar: Man kennt sich hier, man spricht miteinander, wenn etwas auf die Beine zu stellen ist, dann klappt das einfach deshalb, weil die Wege kurz und die Menschen bekannt sind.

So verwundert es denn auch nicht, dass die erarbeitete Zielsetzung lautet: Multiplikatoren ausbilden, um das Verständnis für verschiedene Kulturen – inklusiver der typisch Aidlingischen natürlich – in die Nachbarschaften zu tragen und mit neuen und alten Nachbarn gemeinsam an der Kultur des Miteinanders arbeiten. Denn eines ist trotz allem auch klar: Aktive Mitstreiter finden, wenn es ans Eingemachte geht, ist auch in Aidlingen nicht immer einfach. Da muss man motivieren können!

Moderiert wurde der gut 5stündige Workshop von unseren Partnerinnen Judith Elbe und Ute Middelmann. Auch Jennifer Ichikawa und Antje Tumbusch von der SKEW als Trägerin des Pilotvorhabens begleiteten den Workshop und freuten sich über das eindeutige Ergebnis. Weiter geht es am 2.6.2017 mit der inhaltlichen und Umsetzungsplanung.