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Integrierte Ansätze in der räumlichen Entwicklung.

„There is a deeply ingrained tendency to think in terms of highly segmented, narrow areas of expertise, which ignores the fact that the real world is not divided up into such neat little bits’ (John Friedmann)

Integrierte Ansätze in der räumlichen Entwicklung wurden bereits Ende der 60er Jahre gefordert, gewannen aber erst Ende der 1980er Jahre an Bedeutung. Heute scheinen sie selbstverständlich zu sein und beruhen auf einer Partnerschaft zwischen Politik und Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft. Integrierten Ansätze setzen maßgeblich auf die vorhandenen endogenen Potenziale der Region sowie das Know-How ihrer Bevölkerung. Die Erarbeitung räumlicher Entwicklungskonzepte erfolgt mit Hilfe eines Bottom-up-Prozesses, Aktivitäten zur Entwicklung des Raumes werden nicht „von oben“ initiiert sondern seitens regionaler Akteure auf den Weg gebracht.
SPRINT versteht unter integrierten Ansätzen in der räumlichen Entwicklung, dass:

  • Räume in ihrer Gesamtheit betrachtet werden und nicht einzelne Sektoren (gebietsbezogene Arbeit) ;
  • Synergien zwischen den unterschiedlichen Politik- und Wirtschaftsbereichen im Mittelpunkt stehen (sektorübergreifende Herangehensweise)
  • die Aufstellung und Umsetzung von Programmen In Partnerschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgt (partnerschaftlicher Ansatz)
  • der Prozess im Austausch mit den Akteuren kontinuierlich bewertet und weiterentwickelt wird (dynamischer Prozess) und
  • mittel- und langfristige Perspektiven im Vordergrund stehen (langfristiger Ansatz).

Mit Hilfe dieses Ansatzes hat SPRINT eine Reihe von Vorhaben für verschiedene Regionen und Regionstypen mit entwickelt und begleitet (z.B. Modellvorhaben „Regionen Aktiv“, „Land-Stadt-Kooperation“, „Regionalentwicklung in der Altmark“, Modellprojekt „LandZukunft“  und finden sich in unseren Produkten wieder.

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